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30/05/2012

"UNIVERSITY MEETS LAB: Understanding urban space"

am Mittwoch, den 30. Mai 2012 um 20 Uhr im Grimm-Zentrum der HU Berlin
 Die Veranstaltung findet auf Englisch statt. - The event will be held in English.

VERANSTALTUNGSORT
Auditorium, Jacob-und-Wilhelm-Grimm Zentrum, Humboldt-Universität Geschwister-Scholl-Straße 1/3, 10117 Berlin

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GÄSTE
Prof. Talja Blokland
Institut für Stadt- und Regionalsoziologie, Humboldt-Universität zu Berlin

Prof. Wolfgang Kaschuba
Institut für Europäische Ethnologie, Humboldt-Universität zu Berlin

Maria Nicanor
Kuratorin, BMW Guggenheim Lab

Prof. Angela Uttke
Institut für Stadt- und Regionalplanung, Technische Universität Berlin

MODERATION
Heike Oevermann, Georg-Simmel-Zentrum für Metropolenforschung Berlin

INITIIERT
Stadtlabor, Institut für Europäische Ethnologie, Humboldt-Universität zu Berlin

PRÄSENTIERT
Urbanophil, Stadtlabor und Georg-Simmel-Zentrum für Metropolenforschung

02/03/2012

Grenzgänger II

Nächster Termin:

 Stadt : (Kunst+Wissenschaft) = ?
Kooperationsformen von Kunst und Stadtforschung

23.05.2012 
 
Ort: Mohrenstraße 41, Raum 415 Zeit: 19:00 Uhr

Impuls: KUNSTrePUBLIK und Prof. Dr. Susanne Hauser

Moderation: Martin Schwegmann (GSG)



Philip Horst, Harry Sachs und Matthias Einhoff (KUNSTrePUBLIK) werden aus Ihrer künstlerischen Praxis als Grenzgänger im wahrsten Sinne berichten: Entlang der Grenzen von Kunst und Kommerz, Politik und Polemik, Illegalität und Legalität zeigen sie den Weg zu interdisziplinären Ansätzen zwischen Stadtforschung und Kunst. Das von KUNSTrePUBLIK initiierte Zentrum für Kunst und Urbanistik (ZKU) hat sich zum Ziel gesetzt, diese Ansätze umzusetzen und zu vertiefen. Prof. Dr. Susanne Hauser (UDK) wird aus Sicht der Wissenschaft mögliche Schnittflächen beleuchten und diskutieren. 


 
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21.03.2012 Gefühlte Stadt - gefühlte Schrumpfung?
– Phänomenologische Perspektiven auf (schrumpfende) Städte

Ort: Mohrenstraße 41, Raum 415 Zeit: 19:00 Uhr

Impuls: Lars Frers und Tore Dobberstein (complizen Planungsbüro

Moderation: Martin Schwegmann (GSG)

Konzeption: Inga Haese und Martin Schwegmann 

Schrumpfende Städte werden von allen Seiten beforscht - immer mit dem Hinweis, dass Schrumpfen endlich positiv bewertet werden muss (z.B. "Shrink Smart!"). Aber was macht das Abwesende eigentlich mit der Stadt und den Menschen? Häuser, die dem Erdboden gleichgemacht wurden, Geschäfte, die leerstehen oder Hafenbecken, die verwaisen… Diese Leerstellen müssen mit Sinn gefüllt werden. Und aus der Notwendigkeit des Füllens bezieht das Abwesende seine Kraft: Das, was fehlt, wird mit den Erinnerungen und Emotionen derer angefüllt, die es vermissen. Wird die schrumpfende Stadt so zu einem Ort, dessen Fülle aus jenem schöpft, die ihn erfahren haben - und zu einem Ort, der leer bleibt, wenn keine Erinnerungen und Emotionen mit ihm verknüpft sind?
Lars Frers will mit seinem Beitrag "zurück zu den Sachen selbst“ (Husserl). Er gibt einen Überblick über phänomenologische Stadtforschung und subjektives Raumerleben. Tore Dobberstein schildert seine Erfahrungen über Interventionen in schrumpfenden Städte aus der Perspektive des Praktikers. Complizen Planungsbüro (Halle/Berlin) hat insbesondere Erfahrungen gesammelt in der Umnutzung bestehender und oftmals leerstehender Architekturen und Stadtflächen (sportification).

Zum Nachlesen:
- Frers, Lars/ Meier, Lars (Hg.): Encountering urban places: visual and material performances in the city,     Aldershot : Ashgate, 2007
- sowie Frers, Lars: Einhüllende Materialitäten: Eine Phänomenologie des Wahrnehmens und Handelns an Bahnhöfen und Fährterminals, Bielefeld: Transcript, 2007
- Brandl, Anne: Die gelebte Stadt. Phänomenologische Lesarten, in: Heike Herrmann (Hg.): RaumErleben. Zur Wahrnehmung des Raumes in Wissenschaft und Praxis, Budrich Verlag, 2010, S. 189-198.
- Hasse, Jürgen/ Kozljanič, Robert (Hg.): Gelebter, erfahrener und erinnerter Raum. V. Jahrbuch für Lebensphilosophie 2010/2011, München 2010
- Zum Wittenberge-Projekt, speziell zum Kooperationsprojekt mit der Agentur Kriwomasow: www.archivdesumbruchs.de;
- Runge, Christina: Archiv des Umbruchs. Eine dokumentarische Recherche, in: Bude, Heinz u.a. (Hg.): Überleben im Umbruch. Am Beispiel Wittenberge: Ansichten einer fragmentierten Gesellschaft, Hamburg: Hamburger Edition 2011, S. 290 - 296
- Oswalt, Philip (Hg.): Schrumpfende Städte, Band 2, Handlungskonzepte, Ostfildern-Ruit: Hatje Cantz, 2006, S.350 ff.


 

01/02/2012

ILLEGALISIERUNG UND STADT - GRENZGÄNGER II

22.02.2011 
um 19.00 Uhr in Raum 415, Mohrenstraße 41, Berlin 

Impulse: 
Dr. Manuela Bojadžijev, Institut für Europäische Ethnologie HU und Susann Huschke, M.A., Institut für Europäische Ethnologie FU
 

Moderation: Majken Bieniok (GSG) und Markus Kip (GSG)


Die Stadt ist eine umkämpfte Arena in Bezug auf die Reproduktionsbedingungen für illegalisierte MigrantInnen. Sie ist ein Ort der Ausbeutung illegalisierter Arbeitskraft, die spezifische Bedürfnisse in einer post-fordistischen Wirtschaft erfüllt. Illegalisierte arbeiten als Nannies, Tagelöhner auf dem Bau, Pflegekräfte, Reinigungskräfte, landwirtschaftliche Hilfskräfte, Restaurantangestellte, usw.

Verschiedene Kontroll- und Sicherheitsregimes, die sich in der Stadt entfalten, machen die Lebensbedingungen prekär, da das Risiko “entdeckt” und vom Staat abgeschoben zu werden im Alltag der Illegalisierten, zumal in Deutschland, nahezu allgegenwärtig ist.

Die Stadt ist aber auch ein Ort, in dem solche Regimes untergraben werden und sich Widerstand gegen diese Bedingungen formiert. Migrantische Communities und Netzwerke von Unterstützenden schaffen alternative Institutionen zur Gesundheitsversorgung, Arbeitsplatzvermittlung und anderem. Es wird in bestehende Organisationen hineingearbeitet, um Öffnungen für die Problemlagen von Undokumentierten zu erzeugen und Bündnispartner für gesellschaftliche Veränderungen zu gewinnen, z.B. bei Gewerkschaften, Kirchen und Schulen.

Dabei sind viele unterstützende Organisationen immer wieder mit der politischen  Frage konfrontiert, inwieweit alternative Institutionalisierungen zur Unterstützung Illegalisierter lediglich einen Zustand von “europäischer Apartheid” (Balibar) verfestigen oder neue Möglichkeiten eröffnen, die Kämpfe der Illegalisierten auszuweiten. Ferner stellt sich die Frage nach dem Spannungsverhältnis zwischen konkreter Unterstützungsarbeit auf lokaler Ebene und dem Ausgrenzungsregime, das nationalstaatlich und auf EU-Ebene organisiert ist. 


Inwieweit eröffnet ein transnational vergesellschafteter Raum der Stadt hier neue Perspektiven für die Organisierung von Illigalisierten oder vermag Wege durch das Dilemma zwischen konkreter Hilfe und politischer Arbeit zu bahnen?

Um solche und andere Fragen zu erörtern, laden wir ein zu einer Diskussion mit Manuela Bojadžijev und Susann Huschke. Manuela als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Europäische Ethnologie (HU) und Gründungsmitglied von Kanak Attak wird ausgehend vom Konzept der “Autonomie der Migration” Licht auf diese Fragen werfen. Susann Huschke vom Institut für Ethnologie an der FU und vom Berliner medibüro wird den Fokus auf die Krankheitserfahrungen Illegalisierter legen und anhand von Fallbeispielen zeigen, wie illegalisierte Lateinamerikanerinnen durch das Berliner Versorgungssystem navigieren.

Die Moderatoren: Majken Bieniok ist ebenfalls beim “Medibüro” engagiert. Sie hat kürzlich Ihre Promotion in Psychologie an der HU abgeschlossen und ist als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Kognitive Psychologie tätig; Markus Kip arbeitet beim Arbeitskreis “Undokumentierte Arbeit” bei ver.di Berlin-Brandenburg mit und schreibt eine Dissertation in Soziologie an der York University in Toronto. Beide sind Mitglieder bei der Graduate Studies Group am Georg Simmel Zentrum.


24/11/2011

virtual? urban intervention- GRENZGÄNGER II

25.01.2011 
um 19.00 Uhr in Raum 415, Mohrenstraße 41, Berlin 

Impuls:
Karsten Drohsel, URBANOPHIL; Rudolf D. Klöckner
             URBANSHIT und Eric Sturm von ARCHTEKTURVIDEO.

 

Moderation: Heike Oevermann (GSG) und Eszter Gantner (Stadtlabor)


Virtual? urban Intervention befragt Akteure urbaner Blogs danach, ob und wie die Erforschung der Stadt und urbane Interventionen durch neue Medien erfolgen können. Wir wollen an diesem Abend die Schnittstellen, Konzepte und Ideen von Bloggersphäre und Stadtforschung diskutieren. 

Fragen nach den Herangehensweise und Auseinandersetzung mit dem
öffentlichen Raum sowie nach der Veränderung der Sicht auf Stadt durch Social Media oder die Funktionsweise des medialen Raums bieten Möglichkeiten sich gemeinsam diesem Themenkomplex zu nähern.

01/10/2011

Grenzgänger II - Gesprächsreihe


Fortsetzung der Diskussions-Reihe des GSG des Georg-Simmel-Zentrums ab Oktober 2011

immer um 19 Uhr, in der Mohrenstraße 41, 10117 Berlin, Raum 415
Das Georg-Simmel-Zentrum setzt im kommenden Herbst seine interdisziplinäre Reihe von Workshops zur Diskussion aktueller Themen im Kreise der Stadtforschung fort. 

 Die Veranstaltungen sind dazu gedacht, eine Austauschplattform über disziplinäre und institutionelle Grenzen hinweg zur Verfügung zu stellen. Es soll damit ermöglicht werden, auf die Berührungspunkte einzugehen, die zwischen den unterschiedlichen Perspektiven/Disziplinen in der Stadtforschung bestehen. Zu den Themen der Reihe gehören sowohl praxisorientierte sowie auch theoretisch fundierte Fragestellungen (provokant, konkret und allgemein verständlich formuliert). Neben einem oder mehreren Impulsvorträgen (15. min) prägt eine Diskussion mit 2-3 eingeladen Gästen und den Teilnehmern die Veranstaltung.
In und außerhalb Berlins befassen sich bereits zahlreiche Wissenschaftler an unterschiedlichen Einrichtungen in Berlin mit Fragestellungen, die den urbanen Kontext betreffen, jedoch ist deren Vernetzung und Anbindung zu anderen Fachmilieus derzeit eher gering. „Grenzgänger II“ zielt auf eine bessere Vernetzung und Kompetenzbündelung von Stadtforschern.
Um einen intensiven Austausch der Teilnehmer zu ermöglichen wird die Teilnehmerzahl der Veranstaltung auf zwanzig Personen begrenzt.  Die erste Veranstaltung der Reihe findet Ende Oktober 2011 statt.
Termine und Themen  Grenzgänger II: 


26.10.2011  
"Decolonizing the University" / “Die Dekolonisierung der Universität”
Impuls:
Houria Bouteldja (Spokesperson von „Les Indigènes de la République“, Paris)
und Prof. Ramón Grosfoguel (Department of Ethnic Studies, UC-Berkeley).
Moderation und Organisation: Andrea Meza Torres (GSG)

„Les Indigénes de la République“ ist eine politische Bewegung, welche die urbane Räume von Paris und Frankreich interveniert hat und vor dem Hintergrund von Debatten über Migration, Rassismus und Feminismus an Bedeutung gewinnt. Heutzutage sind "Les Indigénes" eine „dekoloniale“ politische Partei. In diesem Abend werden Houria Bouteldja und Ramón Grosfoguel über die Schwierigkeiten eines Dialogs zwischen "Les indigénes" und dem französischen akademischen Milieu diskutieren. Welche sind die sozialen, politischen und epistemischen Folgen davon? Wie könnte sich eine Kooperation zwischen Wissenschaft und Politik gestalten? Soll die Einrichtung der westlichen Universität dekolonisiert werden?
- Sprache: Englisch (Houria Bouteldja spricht auf Französisch und wird auf English konsekutiv übersetzt werden).

„Les Indigénes de la République“ is a political movement which has intervened urban spaces in Paris and France and gained centrality in debates concerning migration, racism and feminism. Nowadays, "Les Indigénes" are a „decolonial“ political party. In this evening, Houria Bouteldja and Ramón Grosfoguel will speak about the difficulties for the dialogue between "Les indigénes" and the French academic milieu. Which are the social, political and epistemic consequences of this lack of dialogue? How can we think about the links between the social sciences and political movements? Should the western university be decolonized? 

Language: English (Houria Bouteldja speaks in French, and will be translated simultaneously into English.


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30.11.2011 
Wieviel Materie braucht Geschichte? 
Der Substanzbegriff in der städtebaulichen Denkmalpflege

Impuls: Achim Schröer, Stadtplaner Bauhausuni Weimar + Gäste,  
Moderation: Heike Oevermann (GSG)

Mit der steigenden Bedeutung der städtebaulichen Denkmalpflege stellt sich die Frage, inwieweit hier der bestehende - aus der Baudenkmalpflege stammende – Denkmalbegriff noch anwendbar ist. In der Herausbildung dieses Denkmalbegriffs spielte die "historische Substanz" eine konstituierende Rolle als Träger der zentralen Denkmaleigenschaft, der Geschichtlichkeit. Der Denkmalwert bestimmt sich jedoch letztlich aus weiteren, immateriellen Denkmaleigenschaften wie besondere künstlerische Qualität, besondere geschichtliche Bedeutung etc. Ausgehend von einem Vergleich mit der besonderen Problematik der Gartendenkmalpflege, die ganz selbstverständlich mit der Veränderung ihrer historischen Substanz umgeht, möchte ich in meinem Vortrag diskutieren, inwieweit die Authentizität auch einer städtebaulichen Situation auf historischer Bausubstanz beruhen muss. Auf der einen Seite steht dabei die Auffassung der Besonderheit einer städtebaulichen Situation quasi als „Nebenprodukt“ der sie konstituierenden historischen Gebäude, auf der anderen die umgekehrte Auffassung der Stadtgestalt als Produkt eines - immateriellen, aber historischen - konstituierenden Organisationssystems für Räume, Volumen und Nutzungen. Salopp gesagt steht also "Ziegel gegen Traufhöhe".

Diese unterschiedlichen Auffassungen können an Beispielen aus München beleuchtet werden, wo im Zuge der sog. Nachqualifizierung der Denkmalliste der Begriff der „konstituierenden Bauten“ eingeführt wurde und in Folge eine ganze Reihe von Denkmalensembles von der Aberkennung des Denkmalwertes bedroht ist; wohingegen deutliche räumliche Störungen von materiell unveränderten Ensembles (zB Highlight Tower / Ludwigstraße) zu keiner Streichung geführt haben. Vor dem Hintergrund der vehementen lokalpolitischen, aber auch wissenschaftlichen Debatten (z.B. um bedrohtes Weltkulturerbe) stellt sich die Frage, ob die bisherige Substanzorientierung in der städtebaulichen Denkmalpflege noch haltbar ist. Zu einer möglichen Weiterentwicklung des Denkmalbegriffs könnte auf städtebautheoretische Begriffe wie z.B. die Stadtmorphologie zurückgegriffen werden.

Dipl.-Ing. Stadt- und Regionalplanung; Regierungsbaumeister; Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Bauhaus-Universität Weimar; Dissertationsvorhaben zur bürgerschaftlichen Denkmalpflege in England
 
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25.01.2012   
virtual? urban intervention
Impulse: Karsten Drohsel, URBANOPHIL; Rudolf D. Klöckner
URBANSHIT und Eric Sturm von ARCHTEKTURVIDEO.

Moderation und Organisation: Heike Oevermann (GSG) und Eszter Gantner

Virtual? urban Intervention befragt Akteure urbaner Blogs danach, ob und

wie die Erforschung der Stadt und urbane Interventionen durch neue
Medien erfolgen können. Wir wollen an diesem Abend die Schnittstellen,
Konzepte und Ideen von Bloggersphäre und Stadtforschung diskutieren.
Fragen nach den Herangehensweise und Auseinandersetzung mit dem
öffentlichen Raum sowie nach der Veränderung der Sicht auf Stadt durch
Social Media oder die Funktionsweise des medialen Raums bieten
Möglichkeiten sich gemeinsam diesem Themenkomplex zu nähern.


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22.02.2012 Illegalisierung und Stadt
Impuls und Moderation: Majken Bieniok (GSG), Markus Kip (GSG) und Gäste


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21.03.2012 Gefühlte Stadt - gefühlte Schrumpfung? – Phänomenologische Perspektiven auf (schrumpfende) Städte
Impuls und Moderation: Inga Hase (GSG) und Gäste

Phänomenologische Ansätze, die das Erleben von Raum in den Mittelpunkt seiner Produktion stellen, lassen uns auch den Gegenstand der schrumpfenden Stadt neu betrachten. Welche Aspekte von Raum können mit den Schlagworten „erlebte Stadt“ oder „gefühlte Stadt“ beschrieben werden? Hilft die Einbeziehung von Raumerleben am Ende sogar, die schrumpfende Stadt neu zu (er)fassen? Welche Impulse bringt das Einbeziehen von Materie der soziologischen Betrachtung von StadtSchrumpfung?


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23.05.2012 Stadt : (Kunst + Wissenschaft) = ?
Impuls: KUNSTrePUBLIK + Gäste  Moderation: Martin Schwegmann




19/09/2011

Grenzgänger I - Gesprächsreihe


Grenzgänger
eine Diskussions-Reihe des GSG des Georg-Simmel-Zentrums ab November 2010
Das Georg-Simmel-Zentrum startet im kommenden Herbst eine interdisziplinäre Reihe von Workshops zur Diskussion aktueller Themen im Kreise der Stadtforschung.
Die Veranstaltungen sind dazu gedacht, eine Austauschplattform über disziplinäre und institutionelle Grenzen hinweg zur Verfügung zu stellen. Es soll damit ermöglicht werden, auf die Berührungspunkte einzugehen, die zwischen den unterschiedlichen Perspektiven/Disziplinen in der Stadtforschung bestehen. Zu den Themen der Reihe gehören sowohl praxisorientierte sowie auch theoretisch fundierte Fragestellungen (provokant, konkret und allgemein verständlich formuliert). Neben einer key note speech (15. min) wird eine Diskussion mit 2-3 eingeladen Gästen und den Teilnehmern die Veranstaltung prägen.
In und außerhalb Berlins befassen sich bereits zahlreiche Wissenschaftler an unterschiedlichen Einrichtungen in Berlin mit Fragestellungen, die den urbanen Kontext betreffen, jedoch ist deren Vernetzung und Anbindung zu anderen Fachmilieus derzeit eher gering. „ Grenzgänger“ zielt auf eine bessere Vernetzung und Kompetenzbündelung von Stadtforschern.
Um einen intensiven Austausch der Teilnehmer zu ermöglichen wird die Teilnehmerzahl der Veranstaltung auf zwanzig Personen begrenzt.  Genauere Angaben zum Veranstaltungsort, Zeitpunkt und Inhalt der einzelnen Sitzungen wird noch bekanntgegeben. Die erste Veranstaltung der Reihe findet voraussichtlich Ende Oktober 2010 statt.
Termine und Themen  Grenzgänger I:

24.11.2010: Architektur als Wissenschaft? (Martin Schwegmann und Jan Bovelet)
                  Keynote: Jan Bovelet (urbikon), Diskussion mit Prof. Susanne Hauser 
                  (UdK Berlin) und Junior-Prof. Dr. Joerg Noennig, TU Dresden

26.01.2010: Wer macht Geschichte (Andrea M. Torres und Heike Oevermann)

23.03.2011: Nachhaltigkeit: Nur ein [popu]leeres Wort? (Mary Dellenbaugh)

25.05.2011: Klimawandel und Städte: Opfer oder Raumlaboratorien für Klimaschutz 
                  und Klimaanpassung? (Lutz Meyer-Ohlendorf, Fritz Reusswig)
                  Keynote: Fritz Reusswig (PIK Potsdam), Florian Schmidt (urbanitas)